Der klassische Trenchcoat bekommt ein modernes Update

der klassische trenchcoat bekommt ein modernes update

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Der Trenchcoat – er ist ganz sicher ein Kleidungsstück, das in jedem Kleiderschrank Zuhause sein sollte, denn er gehört zu den Klassikern, die niemals aus der Mode kommen, vielfältig kombinierbar und immer super schick sind. Insofern gehört er zu unseren Fashion-Lieblingen und eine Investition in so einen Modeklassiker lohnt sich auf jeden Fall.

Die Geschichte hinter dem Allwettermantel

Thomas Burberry erfand Ende des 19. Jahrhunderts Gabardine, einen Stoff, der aus Baumwolle und einem kompakten Twill-Garn besteht und der als besonders wasserabweisend und stabil gilt. Aus diesem Stoff wurden die ersten Trenchcoats – damals für die britische Armee – hergestellt. Seitdem sind der Trenchcoat und die Marke Burberry unwiderruflich miteinander verbunden. Burberry ist wohl bis heute das bekannteste Label für den Modeklassiker.

Das Wort Trenchcoat leitet sich aus dem englischen von trench für Graben bzw. Schützengraben und coat für Mantel ab und bezeichnet einen Regenmantel mit Gürtel ohne Kapuze.

Bekannt wurde der Trenchcoat in der Modewelt durch Filmstars, die den Mantel in ihren großen Rollen in Filmklassikern trugen. Dazu gehören die Stilikone Audrey Hepburn in Frühstück bei Tiffany, Humphrey Bogart in dem Klassiker Casablanca und einer meiner persönlichen Lieblingskommissare, Peter Falk als Inspektor Columbo.

Die Merkmale des klassischen Trenchcoats

Mittlerweile gibt es unzählige Varianten des belieben Mantels. Die Details des Trenchcoats unterliegen zwar mittlerweile den Modetrends, haben sich aber in über 100 Jahren kaum verändert.

Aber was sind die typischen Merkmale eines klassischen Trenchcoats?

Den charakteristischen Mantel erkennt Ihr an folgenden Details:

  • Der klassische Trenchcoat ist beige, wadenlang, hat einen Gehschlitz und wird bis heute aus Gabardine gefertigt.
  • Der Allwettermantel hat eine zweireihige Knopfleiste, die beim Laufen mehr Bewegungsfreiheit bietet, als eine einreihige, aber trotzdem vor Kälte schützt. Sie besteht aus sechs bis 10 Knöpfen, die früher aus Horn gearbeitet waren, heutzutage allerdings in Farbe und Material modisch angepasst werden.
  • Typisch ist auch der sogenannte Koller oder auch Sturmsattel. Diese ist eine zweite Lage Stoff über der Schulterpartie, die nach untern geöffnet ist und dazu dient, das Regenwasser ablaufen zu lassen und somit Schutz bei schlechtem Wetter bietet.
  • Charakteristisch für einen klassischen Trench ist auch der Kragen mit breiten Revers, der durch einen zusätzlichen schmalen Riegel unterhalb des Kragens geschlossen getragen werden kann und dann dicht am Hals anliegt und somit vor Wind und Regen schützt.
  • Auf der Schulternaht befinden sich Epauletten. Das sind Schulterklappen oder Riegel, die mit einem Knopf befestigt sind. Früher wurden die Rangabzeichen des Militärs daran befestigt.
  • Die Ärmel werden am unteren Ende von einem Riegel mit kleiner Schnalle zusammengehalten, mit der sich die Weite des Ärmels regulieren lässt.
  • Ein traditioneller Trenchcoat besitzt einen Gürtel mit D-Schließe; kleinen Metallringen in Form eines D.
Trenchcoat Chelsea aus Baumwolle
Ein Trenchcoat im klassischen Stil von Burberry (Werbung*)

Diese Saison bekommt der Trench ein modernes Update

Ein klassischer Trenchcoat war sandfarben und auch heute ist diese Farbe sicherlich eine der beliebtesten neben Schwarz, denn diese Farbtöne können zu jeder Jahreszeit getragen werden. Doch mittlerweile gibt es den Modeklassiker in allen erdenklichen Farben. Ein modernes Update bekommt der traditionelle Mantel in dieser Saison durch neue Muster und Materialien.

Trenchcoats aus Leder – die edle Variante

Eine moderne Interpretation des traditionellen Mantels ist die Variante aus Leder bzw. in Lederoptik Diese Mäntel sich durchaus schwerer als die klassische Version, aber auch deutlich luxuriöser und natürlich genauso allwettertauglich.

Mantel aus Leder
Der Mantel von VETEMENTS in einer Trenchcoat-Silhouette aus dunkelbraunem Leder (Werbung*)

Der Vinyl-Trench für Trendsetter

Ja, ihr habt richtig gelesen: Vinyl. Damit die glänzende Oberfläche das Outfit nicht zu billig wirken lässt, solltet Ihr den Look zu einem Vinyl-Trenchcoat unbedingt lässig stylen, zum Beispiel mit Jeans. So wirken das Material futuristisch und der Look cool.

River Island - Trenchcoat aus Vinyl in Schokoladenbraun - Braun
Trenchcoat aus Vinyl in Braun mit Kroko-Optik (Werbung*)

Trenchcoats mit klassischem Karomuster

Karos erobern zurzeit sämtliche Kleidungsstücke und das schließt den Trenchcoat absolut nicht aus. Vor allem, weil generell Mäntel mit Karomuster super angesagt sind. Wer es schlichter mag, setzt auf neutrale Karos, die zum klassischen beige des Trenchs passen. Modemutigere wagen sich auch an farbenfrohere Farbkombinationen. Auch hier gilt: lieber mit lässigen Kleidungsstücken ergänzen, damit der Look nicht zu spießig wird.

Karierter Trench
Karierter Trenchcoat (Werbung*)

Trenchcoat im angesagten Animal Print

Ob Ihr Euch für Leo, Zebra oder Schlange entscheidet, spielt keine Rolle. Der Sommertrend Animal Print setzt sich in diesem Herbst fort, ziert von nun an auch unseren Trench und macht ihn im Handumdrehen und Hingucker und Statement-Piece.

Helene Berman - Zweireihiger Trenchcoat mit Schlangenmuster - Mehrfarbig
Zweireihiger Trenchcoat mit farbigem Schlangenmuster (Werbung*)

Darum gehört der Modeklassiker in unseren Schrank

Ob nun in einer der angesagten Trend-Varianten oder als klassische Version, einen Trenchcoat sollte wirklich jeder Frau im Schrank haben. Er ist das ganze Jahr über tragbar und kann immer wieder neu zu fast allen Outfits kombiniert werden. Das Fashion Basic passt zu femininen und eleganten Looks genauso wie zu lässigen sportlichen Styles oder zum Business-Outfit, zu jedem Anlass und zu jedem Stil, ob Rock, Hose oder Kleid. Der Modeklassiker gehört wirklich in jede gut sortierte Garderobe. Und vor allem in der Übergangszeit, wie jetzt im Herbst, passt er wirklich zu jedem Outfit, was ihn zum absoluten Must-Have macht.

Der Mantel wird nicht zugeknöpft

Einen Trench könnt Ihr wirklich nach Lust und Laune zu Euren Outfits kombinieren. Nur eine Sache solltet Ihr beachten: Ein Trenchcoat wird nicht zugeknöpft! Stattdessen wird er lässig offen getragen. Der Gürtel baumelt entweder leger an den Seiten herunter oder wird im Rücken zusammengebunden. An kalten Tagen wird der Gürtel vorn zweimal lässig geknotet und das Ende noch einmal unter dem Gürtel durchgeschoben.

Zum Glück gibt es den Trenchcoat nicht nur von Burberry, sondern von so vielen Labels, dass wir alle unser Lieblingsmodell finden können. Egal, ob im High Fashion Bereich oder von den High Street Marken, für jeden Geschmack und Geldbeutel gibt es das passende Exemplar. Und die Investition lohnt sich auf jeden Fall, denn einen Trench kann man jahrelang tragen.

Einen klassischen Trenchcoat besitze ich. Allerdings liebäugele ich noch mit einem trendigen Vinyl-Exemplar… Habt Ihr Euren Favoriten schon gefunden? Ist es ein traditioneller Trench oder bevorzugt Ihr eher ein Statement-Piece? Ich bin gespannt!

Ganz liebe Grüße,

Eure Tabea

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1 Kommentar

  1. Liebe Tabea,
    ich gebe dir recht, dass ein Trenchcoat in jeden Kleiderschrank gehört. Ich habe mehrere. Einer ist schon 32 Jahre alt und hat einen Oversize-Schnitt.Er ist also wieder total im Trend!

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